Bilder fürs Web optimieren

Bilder sind ein essentieller Bestandteil der Webseiten-Inhalte. Und spätestens seit die Ladezeit ein Rankingfaktor für die Suchmaschinen ist, gilt es auf optimierte Bilder zu achten. In diesem Artikel erfährst du, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt Bilder für Webseiten zu optimieren und die Ladezeit und Nutzungserlebnis damit zu verbessern.

Auch auf Webseiten gilt der alte Spruch: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und da wir gerade in einer Zeit leben, in der uns visueller Content immer und überall umgibt (siehe Instagram, TikTok usw.), kommt der Bedeutung und dem Einsatz von Bildern besondere Bedeutung zu.

Warum brauchen wir Bilder?

Ich könnte nun mit der Höhlenmalerei vor zigtausend Jahren anfangen, um die Bedeutung von Bildern – gerade im Zusammenhang mit Geschichten – für Menschen zu erklären. Diese Bedeutung ist bis heute geblieben: Wir denken in Bildern, erinnern uns in Bildern, träumen in Bildern…
Wir müssen aber eben gar nicht so tief einsteigen: Bilder auf Websites ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich, sie lenken unsere Augen, rufen für Emotionen hervor und sorgen dafür, dass wir eher klicken.

Bilder werden schneller aufgenommen, verstanden, betrachtet und bleiben besser in Erinnerung.

Und neben der Bedienbarkeit und User Experience sind es oft auch ganz einfach inhaltliche Gründe. So viele Themen und Sachverhalte, die sich mit einem Bild viel schneller erklären und zeigen lassen. Es gibt also viele gute Gründe Bilder auf Webseiten einzusetzen.

Doch beim Bildeinsatz sollte einige Aspekte gut beachtet werden, damit es keine negative Erfahrung für den Besucher wird.

Warum sollten Bilder optimiert werden?

Zuerst steht natürlich die gute Motivauswahl, das Bild sollte möglichst einzigartig und passend sein und keines der üblichen Klischeebilder. Aber dies geht zwingend einher mit der Frage: Wird das Bild wirklich benötigt?

Wir haben eben schon ein bisschen erfahren, welche unterschiedlichen Bedeutung ein Bild haben kann: Emotionen hervorrufen, die Aufmerksamkeit lenken und Inhalte vermitteln. Nicht jedes Bild muss natürlich alle Aspekte gleich erfüllen. Aber zumindest sollte jedes Bild darauf hin untersucht werden. Einen Haufen Bilder, die nur schmückendes Beiwerk sind, braucht es nicht. Quasi jeden Inhalt eines Artikels noch einmal als Bild darzustellen, ist auch übertrieben. Klingt sehr allgemein: Aber die Mischung machts. Bilder und Texte sollten sich sinnvoll ergänzen. Mehr über das Zusammenspiel von Text und Bild lernst du auf der Seite Content Design.

Viele Websites setzen also gerne auf viele Bilder. Überprüfe daher gut, wo sich Motive reduzieren lassen. Vielleicht weil sie redundant sind oder ihre Bedeutung nicht groß genug. Jedes eingesparte Bild ist also grundsätzlich auch ein gutes Bild.

Ein Bild, das nicht eingesetzt wird, muss auch nicht geladen werden ????

Neben der inhaltlichen Frage, nach der Bedeutung eines Bildes, gibt es auch die technische Seite: Bildformat und Dateigröße. Denn die Lage sieht so aus, daß auf den meisten Webseiten Bilder die größten Datenmengen verursachen.

Das Problem vieler Websites besteht also darin, daß sie zu große Datenmengen verursachen. Und hier sind gerade Bilder die Verursacher und bieten die größten Optimierungsmöglichkeiten.

Es kommt darauf an das richtige Bildformat auszuwählen und die Bilder dann zu komprimieren. Denn je kleiner die Bilddateien sind, je kleiner als die Datenmenge ist, umso schneller lädt die Seite. Umso größer ist dann auch das Nutzungserlebnis deiner Besucher und umso besser für das Suchmaschinenranking. Eine win-win-Situation also!

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