Gestaltungstipps für Präsentationen

1. Weniger ist mehr

Das kennt wohl jeder:
Folien, die kurz vorm Platzen sind. Die mit Inhalten, meistens Texten, vollgestopft sind.
Lange, ganze Sätze, teilweise verschachtelt. An den Rand wird dazu vielleicht noch eine Grafik gequetscht.

Und der Vortragende liest die Sätze dann einfach ab… 

Hallo, noch da?

Ich weiss, durch diese Powerpoint-Hölle mussten wir alle mal.

Es geht aber auch anders, und zwar recht einfach:

Weniger ist mehr. Platz lassen, Inhalt atmen lassen.

Es reichen meisten wenige Stichwörter, die den Inhalt des gesprochenen vorbereiten, gliedern und zusammenfassen.

Den sogenannten Weissraum gezielt einsetzen (Weissraum darf übrigens auch gerne farbig sein).

Den Inhalt mal Raum geben, sich sprichwörtlich zu entfalten.

Mal nur das „Wirklich-Wichtige“ aufschreiben!
Und der Rest kann dazu gesagt werden.

Faustregel, die auf unserer Aufnahmefähigkeit beruht:
7 Wörter pro Zeile und 7 Zeilen pro Folie (+/-2 Wörter bzw. Zeilen).
Aus der Erfahrung heraus würde ich statt 7 aber besser nur 4 nehmen!

Also zur Orientierung:
4 Wörter pro Zeile
4 Zeilen pro Folie

Und ganz wichtig:
Schlüsselwörter statt ganzer Sätze benutzen.s

2. Bilder & Grafiken einsetzen

Die Auswahl ist riesig: Millionen von Farben warten auf ihren Einsatz.

Mit Farben lassen sich schöne Highlights setzen und die Inhalte strukturieren, aber bitte nicht alles farbig machen.

Aber auch hier ist weniger mehr:
Zwei bis drei Farben reichen.

Und diese Farbtöne dann konsequent einsetzen. Ansonsten mit verschiedenen Helligkeiten einer Farbe arbeiten.

Dies sichert eine Wiedererkennung. Die Zuhörer erkennen – unbewusst – den optischen roten Faden. Dies ist vor besonders spannend, wenn man mehrere Präsentationen hat/halten darf. Es ist sofort offensichtlich, dass die Präsentationen aus einer Hand kommen.

Und feste Farbtöne erleichtern auch die Gestaltung, da man sich nicht ständig überlegen muss, welche Farben man auf der nächsten Folie einsetzen könnte.

Oft sind die ein oder mehrere Farbtöne ja durch ein Corporate Design oder ähnliche Gestaltungsrichtlinien schon vorgegeben. Wenn nicht, dann selber eine harmonische Farbkombination erstellen.

3. Farben: Zwei Farbtöne, verschiedene Helligkeiten

Die Auswahl ist riesig: Millionen von Farben warten auf ihren Einsatz.

Mit Farben lassen sich schöne Highlights setzen und die Inhalte strukturieren, aber bitte nicht alles farbig machen.

Aber auch hier ist weniger mehr:
Zwei bis drei Farben reichen.

Und diese Farbtöne dann konsequent einsetzen. Ansonsten mit verschiedenen Helligkeiten einer Farbe arbeiten.

Dies sichert eine Wiedererkennung. Die Zuhörer erkennen – unbewusst – den optischen roten Faden. Dies ist vor besonders spannend, wenn man mehrere Präsentationen hat/halten darf. Es ist sofort offensichtlich, dass die Präsentationen aus einer Hand kommen.

Und feste Farbtöne erleichtern auch die Gestaltung, da man sich nicht ständig überlegen muss, welche Farben man auf der nächsten Folie einsetzen könnte.

Oft sind die ein oder mehrere Farbtöne ja durch ein Corporate Design oder ähnliche Gestaltungsrichtlinien schon vorgegeben. Wenn nicht, dann selber eine harmonische Farbkombination erstellen.

4. Typografie: 2 Schriften, 2 Schriftgrössen​

Hatte ich es schon erwähnt? Weniger ist mehr.

Gilt auch für die Schriftarten.

Für jede normale Präsentationen reichen zwei Schriftarten.
Und damit meine ich nicht Arial und Times!

Es lohnt sich eine Schriftart für die Headlines und eine Schriftart für die Fliesstexte/Stichpunkte auszuwählen.
Wenn man doch mehr Variation benötigt, kann man mit Schriftschnitten arbeiten.
Hat man eine Schriftart mit sehr vielen Schriftschnitten, dann kann man eventuell auch nur diese eine einsetzen.

Und genauso, wie es nicht zu viele Schriftarten sein sollten, ist es besser sich auch bei der Schriftgrösse zu beschränken. Zwei, drei fixe Masse sind meistens ausreichend. Auch hier kann für Headlines und Stichpunkte jeweils eine Schriftgrösse gewählt werden, die kontinuierlich eingesetzt wird.

Und neben den Schriftarten und Schriftgrössen natürlich auch die Schriftfarben beschränken, siehe 3. Punkt.

Ausnahmen bestätigen hier die Regel und Fussnoten, Quellenangaben, zweite Headline oder ähnliches können weitere Schriftgrössen verlangen.

Wenn es keine vorgegebene Schriftarten gibt, warum nicht mal nach schönen frei benutzbaren Schriften suchen (und auch einsetzen):
Die Google Fonts sind sicherlich eine erste Anlaufstelle: Die besten Google Fonts.
Eine grosse Auswahl an freien Schriftarten bieten auch Font Squirrel und dafont.

Logo weglassen

Lass das Logo weg!

Nicht auf der Startseite und abschliessender Folie.

Aber bitte nicht auf JEDER Folie das Logo wiederholen.

50 Mal braucht das nun wirklich keiner zu sehen.
Und wer nach der ersten Folie nicht weiss, welcher oder Vortragende oder welches Unternehmen hier präsentiert, der sollte es auch nicht nach der 38. erfahren!

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